So oft landen Menschen bei mir im Coaching oder in meinen Workshops, die irgendwo
EFT
gelernt haben. Sie kennen die Punkte, klopfen darauf herum und bemühen sich angestrengt, die "richtigen Sätze" zu formulieren.
Versteht man EFT als reine Technik, dann besteht sie aus dem Beklopfen von ein paar Punkten am Körper bei gleichzeitigem inneren und verbalen Fokus auf das aktuelle Problem. So. Fertig. Viel Glück...
Sorry, aber das stimmt so natürlich nicht.
Ein Beispiel:
Angenommen man hat Ihnen beigebracht, dass man auf einem Herd hervorragend Wasser kochen kann. Alles, was man dafür tun muss, ist den Plattenschalter auf "3" zu drehen. Fertig.
Falsch. Was das Wasser zum Kochen bringt ist nicht die Tatsache, dass der Plattenschalter auf "3" steht. Es geht noch nichtmal um den Herd selbst. Was das Wasser tatsächlich zum Kochen bringt, ist was geschieht (!!), wenn man bei einem ans Stromnetz angeschlossenen Herd eine Platte anmacht: Es geht um die Hitze, die durch die freiwerdende Elektrizität entsteht. Sie ist es, die mein Wasser zum Kochen bringt. Nicht der Schalter.
Dies mag ein blödes Beispiel sein und dennoch macht es klar, worum es geht: Sobald wir verstanden haben, dass es nicht die Funktion des Herdanmaches ist, die das Wasser zum Kochen bringt, sondern die entstehende Hitze, können wir potentiell auch "Wasser kochen", wenn wir keinen Herd haben.
Genauso verhält es sich mit
einer Technik wie EFT:
In Essenz geht es nicht wirklich um das, was wir bei der Anwendung von EFT tun. Sondern es geht um das, was unsere Aktion bei richtiger Anwendung emotional und energetisch bewirkt.
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